Heute war ein "goldiger" Tag ! Der Wasserstand war wie in der Vorwoche relativ hoch, so daß wir gleich wieder an dem inneren Rand der Kiesbank starteten. Gleich in meiner ersten Pfanne mit der ich meinen Gästen die Waschtechnik demonstrierte fanden sich 2 Flitter.So ein Fund steigert die Motivaton der Teilnehmer natürlich ungemein. Ich gehe zwar davon aus, daß meine "Goldsucher" onehin motiviert sind, sonst würden diese den Kurs nicht buchen. Aber gerade die jugendlichen Teilnehmer sind nach so einem Fund kaum mehr zu bremsen und möchten sofort loslegen, noch bevor ich ihnen das Goldwäscher-Handwerk beigebracht habe.
Der Goldwaschkurs am 24.07.2011:
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Das funktioniert natürlich so nicht. Die Beherrschung der richtigen Technik zum Auswaschen der Pfanne sind unabdingbar für den Erfolg. Natürlich gehört wie immer auch etwas Glück dazu. Aber ohne die konsequente Umsetzung der Waschtechniken bleibt der große Erfolg aus und äußert sich lediglich in Zufallsfunden.
Roland, Sohn meiner schweizer Gäste beherzigte das in jedem Fall. Und auch das Glück war ihm hold: so fand er gleich in der ersten selbstgewaschenen Pfanne 4 Flitter. Danach war er so vom Goldfieber gepackt. Als er beispielsweise beim Grillen war und es hieß: "die Würstchen brauchen noch 5 Minuten" zog er los um noch schnell eine Pfanne zu waschen. Auch wenn später der Erfolg etwas nachließ konnte er eine stattliche Anzahl von Rheingoldflittern in seinem Gläschen vorweisen.
Auch Herr l. der extra mit seinem Sohn aus Mainz angereist war konnte schon nach 10 Minuten einen 2mm Flitter aus der Pfanne fischen. Herr L. hatte schon in der Gegend um Mainz herum Gold gewaschen und war natürlich sehr beeindruckt von der Größe der hier vorkommenden Flitter, welche sich in Mainz nur schwerlich finden lassen.
Nach dem Grillen solte es eigentlich so weitergehen, aber ich bemerkte , daß der Rheinpegel rasant anstieg. Zuerst mussten wir die Pfannen in Sicherheit bringen und kurz danach wurde auch schon die Grillstelle überflutet. Sicherheitshalber brach ich dann den Kurs ab, damit wir noch trockenen Fußes den Rückweg antreten konnten. Andere Goldsucher etwas oberhalb von uns hatten nicht so viel Umsicht. Plötzlich riss die nun verstärkte Strömung einen Teil ihrer selbstgebauten Holzrinne und ihren Eimer mit sich. Unter Einsatz meines Leb.., äh nassen Hosen konnte ich gerade noch den Eimer retten ; )

Der Tag hatte uns zu Anfang noch mit Sonne begrüßt, später wurde es dann auch frischer. Aber glücklicherweise wurden wir von den angekündigten Schauern und Gewittern verschont.



Nachtrag: Der "fleißige Roland" war kurz darauf mit seinem Freund und der neuerworbenen Goldwaschpfanne unterwegs um sein Glück zu versuchen. Sein Kumpel fand dabei gleich ein nach seinen eigenen Worten "riesiges Stück". Damit war auch bei ihm das Goldfieber ausgebrochen. Kurz darauf stand er mit seiner Mutter bei mir vor der Tür um weitere Pfannen zu kaufen.
Nun wird er wohl zusammen mit den Eltern ein neues Familienhobby betreiben.
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