Von Idstein nach Istein. Immer wieder bin ich überrascht, welche Zeit und Strecke einige Teilmehmer auf sich nehmen um einmal am Rhein Gold zu waschen!
Familie V. kam aus der Nähe von Idstein um im fast gleichnahmigen Istein Gold zu finden. Immerhin ist das ein Weg von ca. 350 Km! Sie wurden nur noch von der anderen Gruppe übertroffen die eine 400 Km Anreise aus Bayern auf sich nahmen!
Goldwaschen-am-Rhein.de
Freizeitspaß für Jung und alt !
Goldwaschen..
Das Besondere an dieser Gruppe war, daß es sich hier schon um erfahrene Schatzsucher handelte. Alle sind Mitglied im Detektorforum und ansonsten mit der Metallsonde unterwegs um historische Artefakte oder versunkene Schätze aufzuspüren.
Heute versuchten sie einmal Gold ohne Sonde zu finden - nur mit der Pfanne.
Es ist ja nicht das erste Mal das Sondengänger bei mir zu Gast waren. Vermutlich hat jeder von uns ein "Schatzsucher-Gen" : )
(Auch ich war früher einmal mit der Sonde unterwegs, bevor ich mich mit Goldfieber ansteckte)
Die Waschtechnik war auch diesmal schnell erlernt, trotzdem war ich immer helfend zur Stelle um die letzten Kniffe und Feinheiten zu erklären. Auch wenn die Waschtechnik simpel ausschaut, fordert diese doch ein Fünkchen Talent und konzentriertes Arbeiten genau nach den Vorgaben.
Es wäre doch auch schade, wenn man durch Ungeduld das in der Pfanne konzentrierte Gold im letzten Moment noch verliert.
Auch wenn wieder jeder fündig wurde, waren die Funde eher unter Durchschnitt. Außer Herr Z. Ich kenne sein Gesamtergebnis nicht, aber immer wenn ich bei ihm vorbeikam war er gerade dabei mit der Pipette Gold aus der Pfanne zu saugen.
Auch Herr D. war recht erfolgreich. Kein Wunder, war er doch zäh und unermüdlich am Schaufeln und Sieben und Waschen. Da stellt sich der Erfolg dann zwangsweise ein.
Der Rhein ist seit über 5 Wochen relativ hoch, so daß ich mit der zweitbesten Stelle vorlieb nehmen muss. Aber bei niedrigerem Wasserstand oder nach einem schöne "richtigen" Hochwasser wirds wieder besser!
Gerne hätte ich noch den sicher interessanten Fundberichten der "Sondler" gelauscht, aber ich war immer unterwegs um Tipps und Hilfe zu geben. Und selbst in der Grillpause ergab es sich nicht.
Und da der Heimweg für die Goldsucher eine lange Fahrt bedeutete brachen sie auch schon etwas früher auf. Schade!!
Das Wetter ließ uns auch nicht im Stich, denn das "versprochene" Gewitter blieb aus.