Und wieder ein Goldwaschkurs - diesmal unter der Woche! Diesmal nahmen die Betreuer und Kinder des Schulheims "Gute Herberge" aus dem nahen Riehen, sowie Herr Koch mit seinen Enkeln teil.
Herr Koch hatte schon einige vollendete und noch geplante Aktivitäten für seine Enkel parat: nach Wandern, Klettergarten, Sommerrodelbahn und Kartfahren stand nun auch noch Goldwaschen auf dem Plan.
Der Goldwaschkurs am 09.08.2011:
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Der Tag begann windig und kühl mit 17 °. Aber alle Teilnehmer waren dementsprechend angezogen, so daß dies kein Problem darstellte.
Ich beginne ja gerne meinen Kurs am markanten Treffpunkt "Isteiner Klotz", da es ja einiges , auch zum Thema Goldwaschen an diesem markanten Felsen zu berichten gibt.
Die Kinder in der Gruppe stürmten auch gleich hinauf zur Kapelle und anschließend begaben wir uns zum Parkplatz um das Waschgerät auszuladen.
Am Goldwaschplatz angekommen wollten diese natürlich gleich mit Feuereifer loslegen und Gold schürfen. Aber natürlich muss dieser Eifer von mir in die richtigen Bahnen gelenkt werden, denn ohne die Erlernung der Goldwaschtechniken gibts kein Gold und der Frust setzt ein.
Wirklich erstaunlich schnell hatten alle den Bogen raus und los giengs. Wie immer seit Wochen war relativ hoher Wasserstand und wir mussten uns mit einer weniger ertragreichen Stelle zufriedengeben. Ich hatte meine Einzelunterweisung noch nicht recht begonnen, als zu meiner großen Überraschung überall her die "Gold, Gold" Rufe erschallten. Tatsächlich hatten viele der Kinder schon in der ersten Pfanne Gold, viele sogar 2-3 Flitter und nicht nur das sogenannte "Katzengold" Pyritt , was ich zuerst vermutet hatte! "Gold is where you find it"!
Dieser Spruch bewahrheitete sich wieder einmal, hatten wir doch nur ca. 1m vom Loch meines letzten Kurses entfernt gegraben. Das Goldfieber war geweckt und so konnte es bis zur Grillpause weitergehen. Herr K. bearbeitete zusammen mit seinen Enkeln die Schleuse. Ich hatte ihnen zuvor ein Schürfgebiet empfohlen, traf sie aber nachher an einer anderen Stelle an. Der Grund: An der anderen Stelle war es einfacher zu schaufeln. Wie ich aber gleich erkannte war dieser Sand der "Auswasch" eines anderen Diggers zuvor. Da war natürlich nichts zu holen und das sehr magere Ergebnis von lediglich 1 Flitter bestätigte meine Vermutung.
"Chris" die Leiterin der Schüler hatte ihre ganz eigene Waschtechnik und ließ sich auch nicht von mir beirren. Trotzdem hatte sie am Schluss des Kurses ca. 20 schöne Flitter in ihrem Gläschen.
O.k, wenn funktioniert muss ich das gelten lassen.. : )
Nach dem Grillen machte sich eine Gruppe Kinder zur "Froschjagdt" auf und fingen 20 Frösche und 2 Fische im Eimer. Natürlich wurden die Tierchen zum Schluss wieder freigelassen.
Die anderen Erzieher nahmen nun auch die Schleuse zur Hilfe und gruben an dem von mir vorgeschlagenen Ort. Auch einige Kinder durften helfen. So war nach kurzer Zeit eine schöne Anzahl Flitter zusammen. Unter anderm ein sicher 3mm oder größer messendes Stück. (Siehe den Vergleich mit der Schrotkugel.
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