3.Tag: Horst, in der Gegend aufgewachsen, kannte Land und Leute und konnte daher vom Campingplatzinhaber einen Tipp ergattern: 3 km weiter an einem kleinen Stauwehr sei ein guter Platz.
Goldwaschen-am-Rhein.de
Goldwaschen lernen !
Goldwaschen..
Auf den ersten Blick vielversprechend, mit vielen interessanten Spalten im Bedrock. Norbert, Horst und Nico zogen dann auch gleich mit Spaltenkratzer und Saugpumpe los um einige Nuggets zu suchen. Obwohl die Goldwaschsaison offiziell erst am 15. Mai begonnen hatte, sahen die meisten Spalten wie ausgeschleckt aus. Unter anderem sah ich eine natürliche Goldfalle im Fluß die ca. 5m lang, 40cm breit und 70cm tief war, welche komplett ausgeräumt war.Gerne hätte ich erfahren, welche Funde dort gemacht worden waren... Obwohl sich im Kies keine guten Ergebnisse zeigten legten wir anderen die Schleusen aus. Gute Ergebnisse kann man sich auch mit fleißigem Schaufeln erarbeiten. Die Ausbeute nach 2 Stunden Arbeit war enttäuschend: ca. 15 kleinere Flitter. So konnte es nicht weitergehen! Ich packte meine Ausrüstung zusammen und fuhr zurück zum Campingplatz.Am ersten Abend hatte ich dort einen frischausgebaggerten Kanal parralell zum Gardon entdeckt. Wozu noch selber graben, wenn jemand das mit dem Bagger schon erledigt hat? Außerdem versprach ich mir in dem aushub von ca. 2m Tiefe reiche Beute. Den ganzen Tag streifte ich den Kanal entlang ohne nennenswertes Ergebnis.So kam ich dann schließlich an eine Kiesbank an der schon 3 andere Goldsucher arbeiteten. (Eine Frau war auch dabei, in Frankreich nichts ungewöhnliches). Ich suchte mir eine Stelle an einer schräg abfallenden Kiesbank, denn dazu habe ich meine ganz egene Theorie. Und ich wurde fündig! Keine großen Flitter zwar, aber viele viele kleine. Dann wurde es Zeit zum Zelt zu gehen, denn das ständige Bücken, Knien usw hatte mich ganz schön geschafft. Ich war kaum noch fähig aus dem Campngstuhl aufzustehen.
La Roque sur Ceze`
"Buddy" am Bach
Bild: HO²rst