Der Pegel am Rhein war hoch, es wäre gerade eben noch so möglich gewesen zu waschen. Aber schon wenige cm mehr häten uns zur Untätigkeit verbannt. So entschloss ich mich mit der Gruppe an einen goldführenden Schwarzwaldbach zu gehen. Normalerweise zeige ich zuerst das Handling mit der Pfanne und danach wird gebuddelt. Doch diesmal mussten wir erst einmal ordentlich auf Tiefe gehen um an die goldhaltige Schicht zu kommen denn es bringt ja nichts taubes Gestein zu waschen - außer Frust natürlich. Da die ersten Pfannen leer blieben erzählte ich meinen Gästen von einem Goldsucherkollegen der dort bereits so viel gefunden hatte dass es für einen großen Goldring für sich und seine Frau gereicht hat. Wie es der Zufall wollte kam Goldsucher Roland zufälligerweise kurz darauf vorbei und konnte den staunenden Gästen seinen Ring aus selbstgewaschenen Gold präsentieren. Er ließ es sich auch nicht nehmen den Gästen hilfreiche Tipps zu "seinem" Bach zu geben. Noch ein bemerkenswerter Zufall: Ich hatte Gäste aus Hanau, aber die Telefonnr unter der sie zu erreichen waren, war aus meinem Geburtsort. Mit Verblüffung stellten wir fest dass wir aus dem selben kleinen Ort stammten und ich sogar mit dessen Schwester in die Schule gegangen war! Das Gold erwies sich als schwierig zu finden da es nicht so glänzt wie das Rheingold und der bewölkte Himmel machte es uns auch nicht einfacher die Flitter zu erkennen. So arbeiteten wir dann gruppenweise mit der Rinne und diese erbrachte dann auch für jeden etwas Gold um es mit nach Hause zu nehmen. Dies war auch nicht ganz leicht denn das Schwerekonzentrat hier besteht aus Schwerspat der sehr hell ist, im Gegensatz zum schwarzen Sand am Rhein.
Der Goldwaschkurs am 02.07.16
Die Bilder zum Kurs :

Goldwaschen-am-Rhein.de

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mit Rheindiggers Goldwaschkurs