eute hatte ich eine buntgemischte Schar an Gästen bei mir, die wieder aus allen Teilen Deutschlands und aus der Schweiz zu mir gekommen waren.
Die weiteste Entfernung hatte dabei die Familie L. zu bewältigen: Sie waren extra aus Hamburg angereist ! Anschließend wollten sie die Gelegenheit nutzen um noch mit Freunden aus der Schweiz ein paar Tage zu verbringen.
Am Tag zuvor hatte es heftigste Gewitter gegeben und ich war in Sorge wegen eventuellem Hochwasser. Aber dies war scheinbar nur örtlich, denn am Wasserstand hatte sich rein gar nicht verändert, so dass wir am bekannten Rheinkilometer 179 waschen konnten.
Dort angekommen, traf ich einen ehemaligen Kursteilnehmer von mir an, der schon seit 2 Stunden fleißig am Waschen war.
Frank, so sein Name, hatte schon ein respektables Loch geschaufelt und gab anschließend das Material in die Bavaria Rinne die ich ihm empfohlen hatte.
Zuerst versuchten wir uns an einem Punkt etwas abseits der Kiesbank, fanden aber zunächst nur kleinere Goldflitter. "Mäuseschisse", wie sich eine Teilnehmerin auszudrücken pflegte. Diese war sehr pessimistisch! Vielleicht umgekehrte Psyhologie? Zunächst blieb bei ihnen das Glück aus. Bestärkt in ihrem Pessimismus wurden sie noch dadurch als Frank gegen Mittag dann seine Rinne auswusch und zahlreiche, auch große Fliter zum Vorschein kamen. Gut, er hatte 2 Stunden Vorsprung, aber seine Stelle war auch besser. Da ziehe ich den Hut! Er wird mir in Kürze auch seine erlebnise vom Goldwaschen in Schottland zukommen lassen. Da bin ich sehr gespannt darauf! Nach dem BBQ legten wir die Rinne(n) an einer anderen Stelle aus und so kamen auch die Heidelbergerinnen zu ihren Flittern. Ich musste lediglich die schweizer Gäste überzeugen, das man die Rinne nicht alle 5 Minuten leeren soll/muss - diese kann problemlos stundenlang "gefüttert" werden, wenn Winkel und Strömung stimmen. Da war die Neugier wohl zu groß : )
Beeindruckt haben mich ein junges Pärchen. Nach der Einweisung wusch sie selbstständig Pfanne um Pfanne aus - konzentriert und sorgfältig - alles genau 1:1 wie ich es vorgemacht hatte. Es waren keine Erklärungen mehr nötig und es gab keine Zwischenfragen von ihrer Seite. Wenn alle Gäste so wären hätte ich auch etwas mehr Zeit auch für mich etwas Gold zu schürfen. Der junge Mann half mir beim Abtransport des Geräts. 4 Schaufeln sind normalerweise Maximum zum Tragen. Das Gewicht ist nicht das Problem, aber ab 5 Schaufeln stimmt die Balance nicht mehr. Er war der Erste der 6 Schaufeln ohne Probleme bewältigte.
Der Goldwaschkurs am 25.08.2012
Die Bilder zum Kurs :

Goldwaschen-am-Rhein.de

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mit Rheindiggers Goldwaschkurs